Neues Design für Macau

Nebenher können wir noch berichten, daß wir ab Macau im neuen Design unseres Sponsors Racefoxx.com auftreten werden.
Albrecht hatte bereits ein zweites Bike im neuen Design vorbereitet, welches wir in Frohburg präsentierten (siehe Fotos).
https://www.facebook.com/Racefoxx

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Der krönende Abschluss

Nach sieben Wochen Rennpause stand nun am 27.-28.September das Saisonfinale der IRRC 2014 im Rahmen des Frohburger Dreieckrennens statt. Das Team von W&G Motorsport war bestens vorbereitet und Didier Grams, wie immer hoch motiviert bei seinem Heimrennen beherrschte die Trainingsläufe und konnte jeweils die Poleposition herausfahren.
Doch schon am Samstagabend beim ersten des nicht zur Wertung zählenden Rennens der Superbike-Open zeichnete sich ab, dieses Mal wird das Siegen nicht so einfach im Alleingang werden wie in den letzten Jahren. Der sympathische Niederländer Johan Fredriks war überraschend stark und gewann vor Grams und Matti Seidel (alle BMW).

Sonntag Vormittag dann der erste IRRC Wertungslauf, wieder ein starker Fredriks macht uns das leben schwer, doch drei Runden vor Schluss übernimmt Didier die Führung und gewinnt vor Fredriks und Michael Dunlop (Irl/BMW). Riesen Jubel bei Fahrer und Team, die benötigten 10 Punkte sind eingefahren. Didier Grams ist nun 5-facher IRRC-Champion (zweiter Titel im Team W&G Motorsport).
So. Nachmittag dann Wertungslauf zwei. Ähnlicher Verlauf wie im ersten Rennen, Didier kann Johan bezwingen. Dritter wird der Erzgebirger Matti Seidel, Dunlop scheidet aus.
Gratulation an Johan Fredriks zum Vizemeister, ebenso an sein Team welches aus seinem Vater Ruud und dem Mechaniker Lee Saman besteht.

So. Abend dann noch der zweite Lauf zur Superbike-Open, und die über das gesamte Wochenende währende Nerven-schlacht nimmt mit dem Sieg des irischen Road-Racing Superstars Michael Dunlop sein Ende. Setup und Rythmus gefunden konnte er Didier Grams und Johan Fredriks auf die Plätze verweisen. Wir können damit Leben, zum einen muß Didier hier mit technisch unterlegenem Material gegen Dunlops high-end Rakete kämpfen (Gabel und Bremse kosten dort vermutlich jeweils soviel wie unser ganzes Motorrad, vom Motor wollen wir gar nicht erst reden) und zum zweiten hat sein Auftritt und der des Teams Penz13.com mit dem zweiten Fahrer Dan Kruger (Can) dieser Veranstaltung zu Glanz und Spannung verholfen, welche der Autor in 35 Jahren als Besucher und Fan des Frohburger Dreiecks noch nicht erlebt hat.
Man kann nur hoffen, daß sich das herumspricht und im nächsten Jahr mit steigenden Zuschauerzahlen honoriert wird.

Respekt für den MSC Frohburger Dreieck für diese gelungene Veranstaltung.
Vielen Dank an alle Sponsoren, Teammitglieder und sonstige Unterstützer durch die unser Sport erst möglich ist.

Die Winterpause muß noch etwas warten, denn die Vorbereitungen laufen bereits für den Macau Grand Prix, welcher vom 13.-16. November 2014 stattfindet.

Mehr unter: http://www.speedweek.com/irrc/news/64181/Didier-Grams-Mit-Doppelsieg-zum-IRRC-Titelgewinn.html

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Czech TT Horice

Erstmalig in der Geschichte der IRRC fanden am 9.-10. August 2014 die Wertungsläufe in der Tschechischen Republik statt.

Horice ist der Name einer Kleinstadt vor den Toren des Riesengebirges. Dort gibt es eine Natur-Rennstrecke auf welcher seit 1961 Motorradrennen stattfinden die nach dem tschechischen Idol “300 Kurven des Gustav Havel” benannt werden. Eine Runde hat ca. 20 Kurven und kaum eine Gerade. Höchste Belastung für Fahrer und Maschine, in Fachkreisen spricht man vom härtesten Motorradrennen auf dem Kontinent.

Erste Bekanntschaft machten die W&G Gesellschafter Albrecht Wendritsch und Jens Grams bereits vor über 30 Jahren als Rennbesucher mit dieser Strecke. Fahrer aus dem nichtsozialistischen Ausland wie Herbert Zwickl, Karl-Thomas Grässel, Delef Karthin waren damals die Stars. Insider kennen diese Namen. Auch dem nach Westdeutschland ausgereistem Limbacher Uli Grobe galt das besondere Interesse. Natürlich wollte man auch deren Rennmaschinen fernöstlicher Produktion bestaunen und stieg mangels konvertierbarer Währung kurzerhand über den Maschendrahtzaun ins Fahrerlager ein. Doch der Wachschutz kannte kein Pardon mit den Fans aus Bruderland und man wurde öfters des Areals verwiesen.

Nun 30 Jahre später ein völlig anderes Bild. Didier Grams wird in der tschechischen Roadracingszene als ein Star und Publikumsliebling verehrt. Die Tore öffneten sich wie von selbst (übrigens noch die gleichen wie damals) und einer der besten Plätze im Fahrerlager incl. Bungalows standen uns zur Verfügung.

Die Samstagstrainings liefen bei hochsommerlichen Temperaturen ab und uns kam zugute, daß wir bereits im Mai 2013 an den Rennen der “300 Kurven des Gustav Havel” teilnahmen. Streckenkenntnis und Fahrwerksdaten waren also vorhanden und da es kein freies Training gibt konnte sich Didier sofort auf Zeitenjagt begeben. Ein starker zweiter Startplatz hinter Kamil Holan (CZ, Yamaha) und vor Ales Nechvatal (CZ, Honda) war das Ergebnis. Schreckminuten kurz vor Schluss des zweiten Trainings, der Lautsprecher verkündete Sturz Didier Grams. Ein übermotivierter tschechischer Spitzenfahrer war etwas spät auf der Bremse und fuhr ihm bei voller Schräglage ins Heck worauf es ab in den Wald ging. Zum Glück in keinem schnellen Streckenabschnitt, trotzdem Überschlag. Daß Didier unverletzt und der Schaden sich hauptsächlich auf Plastikteile am Motorrad begrenzte war schon riesiges Glück.

Im Warm-Up am Rennsonntag zeigte sich, Fahrer und Maschine ok.

Guter Start im ersten Rennen, gleicher übermotivierter Tscheche verabschiedete sich in der ersten Runde per Highsider und Didier konnte einen sicheren zweiten Platz hinter Ales Nechvatal einfahren. Starke Leistung von Thomas Kreutz (Kelkheim, BMW) der als Neuling auf dieser Strecke dritter wurde.

Zweites Rennen, Didier kommt als dritter vom Start weg, zwei bis drei Runden hält er sich im Windschatten der beiden Tschechen doch schnell wird klar, ein Angriff wäre sinnlos, die fahren mit dem Messer zwischen den Zähnen. IRRC-Meister wird, wer regelmäßig auf vorderen Plätzen ins Ziel kommt auch wenn er hier und da mal einem schnellen Gaststarter oder anderem einheimischen Fahrer den Vortritt lässt. Nach hinten war Luft also liess er abreißen und fuhr einen sicheren dritten Platz nach Hause.

10 Punkte brauchen wir noch um den Titel zu gewinnen. Das soll uns in sieben Wochen in Frohburg gelingen. Besondere Attraktion wird dort der Start des siebenfachen TT-Siegers auf der Isle of Man Michael Dunlop (Irland) sein, der für das Team Penz13.com auf BMW die Siegesserie des King von Frohburg Didier Grams endlich einmal beenden soll. Man darf gespannt sein. Also weitersagen, wir sehen uns am 27. u. 28. September zum 52. Int. Frohburger ADAC Dreieckrennen.

 

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Zwischenstopp Terlicko

Eine Woche nach Chimay ging es für das Team von W&G Motorsport schon wieder zum nächsten Renneinsatz. Diesmal führte uns der Weg über Schlesien ins tschechische Terlicko welches in einem von ehemaligen Bergbau und Schwerindustrie geprägtem Gebiet an der Grenze zwischen Oberschlesien und Mähren liegt.

Was liegt da näher als dass der Preis im Hauptrennen eine goldene Grubenlampe ist, welche z.B. der Ungar Janos Drapal fünfmal gewinnen konnte auch Branko Srdanov (NL) und Horst Saiger (A) sind stolze Besitzer derselben. Letzterer war auch diesmal der Gegner den es zu schlagen galt. Gerade eben vom Langstrecken WM-Lauf aus dem japanischen Suzuka zurückgekehrt präsentierte er sich im ersten Rennen am Sonntag Nachmittag auf seiner Kawasaki ZX10-R nicht gerade untermotorisiert und gewann das erste Rennen über 600 ccm mit über 3 sec. Vorsprung.

Einsetzender Regen machte das letzte Rennen zum Reifenpokerspiel. Drei Runden lang saß Didier dem Österreicher im Nacken, man merkte hier geht noch was. Dann leider rote Flaggen, ein Sturz, Strecke verschmutzt. Das Rennen wurde aus Sicherheitsgründen abgebrochen und nicht nochmal neu gestartet. Ärgerlich. Wenigstens wissen wir jetzt, warum wir im nächsten Jahr unbedingt nochmal nach Terlicko müssen. Nàchstes Wochenende trifft sich der Zirkus zum nächsten IRRC-Lauf im tschechischen Horice wo vermutlich die einheimischen Fahrer den Vorteil ihrer Streckenkenntnis nutzen werden.

Da wir aber im letzten Jahr dort schon einmal starteten sollten wir nicht ganz schlecht aussehen.

Die Gedenkrunde in Chimay

Punktestand (IRRC)

  • Didier Grams (192)
  • Johan Fredriks (152)
  • Frank Bakker (96)
  • Ales Nechvatal (90)
  • David Drieghe (81)

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